Datensynchronisationsvergleich: Google Drive, OneDrive, Dropbox

Die Vorteile der Datensynchronisation sind logisch: Als User erhalten Sie von jedem Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, Zugang zu Ihren eigenen Dateien, Dokumenten oder Fotos. Ein dauerhafter Zugriff auf diese Daten ist zu jeder Zeit gesichert – selbst ein Computerabsturz ist nicht mehr so folgenschwer wie vor wenigen Jahren.

Ob es für die Arbeit und den privaten Gebrauch ist, eine Datensicherung im Internet ist in der heutigen Zeit eine unumgängliche Notwendigkeit. Wer also bereit ist, den Einstieg in die Datensynchronisation zu wagen, kommt nicht darum herum, sich für einen passenden Anbieter zu entscheiden.

Hier eine Gegenüberstellung der drei bekanntesten Datensynchronisationsdienste

Google Drive

Google Drive, gegründet 2012, bietet 15 GB kostenlosen Speicherplatz, sofern Sie ein Google-Konto haben. Für eine monatliche Gebühr von $2 bis $300 pro Monat kann der Speicherplatz auf bis zu 30TB erhöht werden. Google Drive kann über Ihren Browser, einer Desktop-App oder einer mobilen App abgerufen werden. Sobald Sie sich angemeldet haben, können Sie einzelne Dateien hochladen oder sie in Dateiverzeichnissen organisieren und verwalten.

Ein besonderer Vorteil ist die Google Drive Office Suite. Sie ermöglicht mehreren Google-Usern gleichzeitigen Zugang zu Dokumenten, Tabellenkalkulationen, Formularen Diashow-Präsentationen und sogar Zeichnungen.

Google Fotos, ebenfalls Teil von Google Drive, ist eine benutzerfreundliche Alternative, um all Ihre Fotos im Überblick zu behalten. Ihre Fotos werden automatisch nach dem Entstehungsdatum und, wenn Sie mögen, nach Entstehungsort organisiert.

Dropbox

Dropbox feiert 2017 sein 10-jähriges Jubiläum und gehört damit zu den Pionieren der Datensynchronisation. Neben dem kostenlosen Dropbox-Basic-Konto (2 GB freier Speicherplatz) gibt es auch eine Vollversion, die 1TB Speicherplatz für $10 pro Monat bietet. Sie können es zur Speicherung von Daten jeglicher Art verwenden.

Dropbox kann ebenfalls über jeden Webbrowser, Desktop-App oder der mobilen App abgerufen werden. Dateien können mit beliebiger Grösse in Dropbox geladen und in Ordner per Drag & Drop sortiert werden. Leider können keine vollständigen Ordner für den Upload bereit gestellt werden. Es muss also jede Datei einzeln hochgeladen werden.

OneDrive

OneDrive, früher bekannt als SkyDrive, ist ein Microsoft-Service, welches seit 2014 existiert. Sie erhalten 5GB kostenlosen Speicherplatz mit einem Microsoft-Konto, aber Office 365 Abonnenten haben Zugriff auf sogar 1TB. Wenn Sie kein Office 365-Abonnent sind, können Sie 50GB erhalten, indem Sie das System für $2 pro Monat auf OneDrive-Basic aufbessern. Der Service ist eng mit Microsoft Office verbunden und ist in Windows 8 & Windows 10 integriert. OneDrive ist verfügbar auf Windows, Mac, Android, iOS und den Windows Phones.

Sie können alle Dateien oder Ordner hochladen und OneDrive sortiert sie automatisch nach Dateityp. Es ist möglich von überall, einschliesslich Ihrer Xbox 360 oder Xbox One Konsole auf Ihre Daten zuzugreifen. Darüber hinaus ist OneDrive mit Outlook integriert, sodass Dateien in der Cloud an E-Mails angehängt werden können. Wenn Sie viele Fotos machen, organisiert OneDrive automatisch Ihre Fotos in Galerien, die auf dem Standort basieren und wann Sie sie aufgenommen haben. Sie können auch Beschreibungen oder Tags hinzufügen, und sogar Ihre Foto-Galerien auf Facebook posten.

Sicherheit

Die schlechte Nachricht ist, dass weder Google Drive, Dropbox oder OneDrive die Verschlüsselung nativ unterstützen. Das bedeutet, wenn jemand in Ihren Cloud-Speicher kommen kann, können sie auf alle gespeicherten Dateien zugreifen.

Es gibt viele Dinge, die Sie über die Einstellungen regeln können. Wie die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung, die Überwachung aller angeschlossenen Geräte und Dienste und die Verschlüsselung Ihrer Daten selbst.

Fazit

Alle drei dieser Dienste sind kinderleicht zu bedienen und haben ihre individuellen Funktionen, die auf die unterschiedlichen Anwender angepasst sind. Google Drive und OneDrive sind zum Beispiel tief in ihre jeweiligen „Ökosysteme“ integriert und lassen sich leicht in entsprechenden Dateiformaten importieren und/oder exportieren.

Dropbox hingegen ist universell einsatzfähig, unabhängig vom Betriebsystem und kann als Allrounder bezeichnet werden.