Kompakte Google-Suchtipps im Dutzend

Bei Google können Sie alles finden – aber wie?
Die folgenden 12 Tipps machen Ihre Suche in Zukunft noch erfolgreicher.


1. Die Bildersuche
Wie bei jeder Suche geben Sie auch hier den aufzuspürenden Begriff ein, anschliessend wählen Sie „Bilder“ aus. Damit Sie nicht erschlagen werden von der Vielzahl an Ergebnissen, können Sie Ihre Suche leicht eingrenzen. Filtern Sie nach Grösse, Dateiformat, Farbe und/oder Art des Bildes. Falls Sie das Bild weiterverwenden möchten, achten Sie bitte besonders auf die Nutzungsrechte. Auch hiernach können Sie filtern und sich explizit nur jene anzeigen lassen, die frei verwendbar sind.
Die „Rückwärtssuche“ ist ein weiteres tolles Feature. Sie wollen herausfinden, wer auf einem Bild, das Sie besitzen, zu sehen ist? Sie haben ein Bild, das Sie unheimlich schön finden und möchten gerne eine Collage mit weiteren, ähnlichen Motiven erstellen? Dann klicken Sie bei der Bildersuche im Suchfeld auf das Kamerasymbol. Sie haben nun die Möglichkeit, Ihr eigenes Bild hineinzuziehen oder den Link zu diesem Bild einzugeben.

2. Die Genauigkeit
Google denkt für uns mit, korrigiert Schreibfehler, sucht nach Grossschreibung, auch wenn Sie klein schreiben, den Schweizer Fuss findet Google auch als deutschen Fuss und wenn Sie ein buntes Sammelsurium an Wörtern in das Suchfeld eingeben, werden auch hier noch genügend geistreiche Ergebnisse erscheinen. Was aber, wenn Sie eine ganz bestimmte Redewendung suchen? „Setzen Sie alles in Anführungszeichen.“ Dann wird die Suchmaschine nur Ergebnisse bringen, auf denen der Satz genau so vorkommt.

3. Die eine bestimmte Seite
Gestern haben Sie sich noch so gut amüsiert über den gelesenen Kommentar. Wer hat den aber geschrieben und zu welchem Thema genau? Sie können sich nur noch an die Website als solche erinnern? Dann suchen Sie eben nach genau dieser. Durch den Zusatz «site:»-Operator beschränken Sie die Suche auf diese eine Seite. Damit Sie den Kommentar also schneller finden, suchen Sie kommentar:spiegel.de

4. Die richtige Zeichenfolge
Allgemein bekannt ist mittlerweile die Suchhilfe Doppelpunkt, ganz wichtig hierbei ist aber, dass KEIN Leerzeichen folgt. Sonst konterkarieren Sie Ihre eigene Vorauswahl.

5. Die Sprache
Englisch ist und bleibt Lingua Franca im Internet. Suchen Sie bei gegensprüchlichen Dingen mithilfe von „OR“ statt von „ODER“. Zur Veranschaulichung: Sie sind sich nicht mehr ganz sicher, von welchem Interpreten der gesuchte Song ist, dann suchen Sie nach: Let it be Beatles OR Rolling Stones.

6. Die Masseinheiten
Sparen Sie sich lästiges Umrechnen, das am Ende höchstwahrscheinlich ohnehin nicht so genau sein wird wie das Google Ergebnis. Wenn Sie wissen möchten, was das Kölsch am Dom gekostet hat, geben Sie „1,40 EUR in CHF“ ein und freuen sich über das günstige Bier.

7. Die Optionen
Machen Sie sich das vollständige Filter-Repertoire zu Eigen und wenden Sie es an, sooft Sie nur können. Filtern Sie nach Datum, nach Ort und Anlass. Hinter der Suchmaske stecken viele kluge Köpfe, die Selbige zum Rauchen gebracht haben, damit Sie möglichst komfortabel suchen können, geniessen Sie es!

8. Die Ausgrenzung
Das Interview mit Taylor Swift war genial, Sie würden es gerne noch einmal lesen, aber immer, wenn Sie nach Interview Taylor Swift suchen, erscheint das Rolling Stone Magazine, das zweifelsohne super Interviews abdruckt, in Ihrem Fall aber nun mal nicht das Gesuchte. Dann geben Sie doch ein: „Interview Taylor Swift -Rolling Stone Magazine“. Wir wünschen viel Spass beim Lesen.

9. Die Verlinkung
Ob nun aus Bewunderung, Ärger oder Neugier, oftmals wüssten wir gerne, wer einen bestimmten Link auf die Seite gebracht hat, die wir gerade besuchen. Das können Sie herausfinden mittels dem Operator „link:“. Wenn Sie diesen Filter mit dem Minuszeichen (haben wir schon gelernt) und „site:“ (ja, auch das haben wir schon gelernt) kombinieren, sparen Sie sich die Suchergebnisse der Heimatdomain des Links.

10. Der Sternchen Joker
Ihnen ist ein Wort aus einer Gedichtzeile entfallen? Sie wissen nur vier Ziffern der fünfstelligen Postleitzahl? Dann ist das * Ihr Retter. Einfach dort einfügen, wo Ihr Gedächtnis Sie im Stich gelassen hat und Google erledigt den Rest.

11. Die Datei
Manchmal erinnert man sich nicht mehr an den Namen der Datei, weiss aber noch genau, dass man sich über die nicht bearbeitbare pfd geärgert hat, dann findet man sie mit der Dateityp-Suche am besten wieder. filetype:pdf (oder jedes andere Dateiformat).

12. Die Cache Suche
Im Suchindex sehen wir manchmal Treffer, die aktuell gar nicht abrufbar sind. Die jeweilige Homepage ist nicht online, der Server hat eine kurze Störung. Jetzt müssen Sie nicht warten, bis der Schaden behoben ist, sondern klappen das grüne Dreieck direkt hinter dem Suchresultat auf und wählen aus: Im Cache. Nun sehen Sie die gespeicherte Version der Website und haben sofortigen Zugriff auf das Ergebnis.